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11.04.2012 08:29
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03.04.2012 05:23
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Kickboxen findet seinen Ursprung in den traditionellen Kampfkünsten Karate und TaeKwonDo und entstand aus der Verschmelzung verschiedener ostasiatischer Kampfstile mit der westlichen Kampfsportart Boxen.
Im Kickboxen findet man die optimale Möglichkeit, neben einem Ganzkörper-Fitnesstraining die konditionellen Fähigkeiten wie etwa Schnellkraft und Ausdauer zu trainieren. Außerdem werden Geschicklichkeit ,Reaktionsschnelligkeit und Mut geschult, Selbstvertrauen und Entschlossenheit gefördert. Das Training in Karls Fightclub erfolgt überwiegend im geschützten Leicht- und Semikontakt, wobei eine weit fortgeschrittene Gruppe bei Turnieren auch im Vollkontakt kämpft. Kickboxer entwickeln im Training ein hohes technisches Können, taktische Intelligenz, außerordentlich gute Kondition, Willensstärke und Fairness/Team Spirit. In Karls Fightclub stehen dabei sportliche Disziplin und Teamgeist als Ziele ganz oben. Ergänzt wird das Trainingskonzept durch fetzigen Sound und Spass am Sport.
Es gibt verschiedene Wettkampfarten, in denen sich Gegner gleicher Gewichtsklassen im Ring bzw. auf der Matte gegenüber stehen.
Beim Semikontakt wird nach jedem erfolgreichen Treffer am
Körper des Gegners der Kampf kurzzeitig unterbrochen, und die Kämpfer
begeben sich wieder in die Ausgangsstellung. Jeder Treffer wird während
dieser kurzen Unterbrechung von drei Kampfrichtern bewertet. Können sich
die Kampfrichter nicht mehrheitlich auf eine Bewertung einigen, gibt es
keinen Punkt, denn die Techniken sollen sauber und eindeutig ausgeführt
werden. Letztendlich gewinnt derjenige der am meisten Punkte
zugesprochen bekommt.
Semikontaktkämpfe werden häufig auf Matten und nicht im Boxring
ausgetragen. Die Größe der Kampffläche variiert zwischen 6x6 und 8x8
Metern.
Jede saubere Technik, die ein erlaubtes Ziel erreicht und mit
leichtem Kontakt trifft, wird je nach Schwierigkeitsgrad mit folgenden
Trefferpunkten bewertet(Die Punkte können bei verschiedenen Verbänden
variieren):
Beim Leichtkontakt wird meist auf Matten gekämpft. Das Ziel ist es, mehr Treffer als der Gegner zu erzielen. Im Gegensatz zum Semikontakt wird nicht nach jedem erzielten Treffer unterbrochen, sondern weitergekämpft. Das Tragen von Schutzausrüstung (geschlossene, meist 10 oz Handschuhe bei Männern, 8 oz bei Frauen, Fuß- und Schienbeinschutz, Kopfschutz, Tiefschutz, Brustschutz bei Frauen und natürlich ein Gebissschutz) ist Pflicht. Leichtkontakt ist technisch und vor allem konditionell sehr fordernd und anspruchsvoll. Im Turnierbetrieb gehören die Leichtkontaktkämpfe zu den Highlights solcher Veranstaltungen. Jede Runde ist durch jeden Punktrichter einzeln zu bewerten. Die Bewertungen einer Runde soll erfolgen: Nach der Anzahl der tatsächlichen Treffer. Außerdem kann nach jeder Runde ein Hilfspunkt für die bessere Technik und Taktik vergeben werden, der sich nach folgenden Kriterien zusammensetzt:
Die Kriterien nach denen sich der Hilfspunkt zusammensetzt, gelten sowohl als auch für Leicht- und Vollkontakt.
Die Vollkontakt-Variante des Kickboxens wird im Gegensatz zu den anderen Kampfstilen in einem Boxring ausgetragen. Dabei kann der Kampf nicht nur über Punkte gewonnen werden, sondern auch durch K.O.. Dies kann sowohl durch einen Niederschlag des Gegners (K.O.) erfolgen, wie auch durch die Kampfunfähigkeit des Gegners (technischer K.O.). Bei vielen Vollkontaktkämpfen sind Tritte gegen die Oberschenkel erlaubt (Fullcontact mit Lowkicks). Vielfach wird von dieser Disziplin auch als sog. "Königsdisziplin" im Kickboxen gesprochen.
Punktewertung: (Auch hier können die Angaben, abhängig vom jeweiligen Verband abweichen)
(*): (Hier ist der direkte Bereich unter der Gürtellinie, also den Schritt gemeint. Wie schon oben erwähnt, kann der Kick zum Oberschenkel erlaubt sein. Dies hängt vom Verband ab. Auch eine Vereinbarung zwischen den Verantwortlichen und den Kämpfer bzw. Kickboxställen ist möglich. Dies ist oft der Fall, wenn die Kämpfer in unterschiedlichen Verbänden kämpfen und sich das Regelwerk in diesem Punkt unterscheidet.)
Folgende Entscheidungen können einen Kampf beenden:
Kämpfer unter 18 Jahren dürfen an Turnieren nur mit schriftlicher Erlaubnis des Erziehungsberechtigten teilnehmen.
Semi- und Leichtkontakt:
Männer und Junioren:
Frauen:
Vollkontakt:
Männer und Junioren:
Frauen:
In dem Jahr, in dem ein Sportler das 16. bzw. 18 Lebensjahr erreicht, ist dieser berechtigt noch in der zu Beginn des Jahres begonnenen Altersklasse weiter zu kämpfen. Der Kämpfer kann auch in der neuen Altersklasse starten, kann jedoch bei einem Turnier nicht in zwei verschiedenen Altersklassen antreten.